Haslach trotzte der Hitze – Stadtteilfest wurde zum gelungenen Wochenende
Die Wettervorhersagen hatten im Vorfeld für viele Diskussionen gesorgt: Für den Samstag des Haslacher Stadtteilfests waren Temperaturen von bis zu 40 Grad angekündigt. Entsprechend intensiv beriet das Organisationsteam, ob die Veranstaltung stattfinden könne. Letztlich fiel die Entscheidung bewusst zugunsten des Stadtteilfests aus – auch, weil mit dem Melanchthonsaal direkt neben der Melanchthonwiese eine geeignete Ausweichmöglichkeit zur Verfügung stand.
Den teilnehmenden Vereinen, Institutionen und Gruppen wurde freigestellt, ihre Angebote den Wetterbedingungen anzupassen oder auf eine Teilnahme zu verzichten. So blieben am Samstag zwar einige Stände unbesetzt, dennoch bot sich den Besucherinnen und Besuchern ab 12 Uhr das gewohnte bunte Bild mit zahlreichen Angeboten für Jung und Alt.
Um 14 Uhr eröffneten der Vorsitzende des Lokalvereins Haslach, Markus Schupp, und Stadtrat Passar Bamerni, der die Grüße der Stadt Freiburg überbrachte, das Bühnenprogramm noch unter freiem Himmel. Wegen der großen Hitze wurde das weitere Programm anschließend in den Melanchthonsaal verlegt. Dort erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Tanzvorführungen, Kasperletheater und weiteren Beiträgen der teilnehmenden Gruppen.
Als die Temperaturen am frühen Abend etwas nachließen, verlagerte sich das Festgeschehen wieder auf die Melanchthonwiese. Das traditionelle Entenrennen sorgte erneut für viel Begeisterung bei Groß und Klein. Den stimmungsvollen Abschluss des ersten Festtages gestaltete das Duo „JesGotMusic“, das für beste Unterhaltung bis in den Abend hinein sorgte.
Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen der hohen Temperaturen. Der ökumenische Gottesdienst wurde kurzfristig in die Melanchthonkirche verlegt. Der anschließende Frühschoppen fand rund um die Kirche statt und bot den Besucherinnen und Besuchern Gelegenheit zum gemütlichen Austausch.
Trotz der außergewöhnlichen Wetterbedingungen ziehen die Organisatoren ein positives Fazit. Viele Gäste zeigten Verständnis für die notwendigen Änderungen im Programm und bedankten sich ausdrücklich dafür, dass das Stadtteilfest nicht abgesagt wurde. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den beteiligten Vereinen und Institutionen, die mit ihrem Einsatz wesentlich zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
Die Erfahrungen dieses Wochenendes zeigen aber auch, dass extreme Wetterlagen künftig stärker berücksichtigt werden müssen. Gemeinsam mit den beteiligten Vereinen und Institutionen will das Organisationsteam deshalb überlegen, wie das Haslacher Stadtteilfest auch unter sich verändernden klimatischen Bedingungen sicher und verantwortungsvoll durchgeführt werden kann.


































