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Volkstrauertag 2017 PDF Drucken E-Mail

Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Es ist gute Tradition, dass sich der Lokalverein Haslach und die Arbeitsgemeinschaft Haslacher Vereine, sowie die beiden Haslacher Kirchengemeinden St. Michael und Melanchthon am Volkstrauertag zu einer Gedenkstunde auf dem Haslacher Friedhof treffen. Am Volkstrauertag wird an die vielen Kriegsopfer der beiden letzten Weltkriege erinnert. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, wie viel Leid diese Kriege den Völkern gebracht haben. Aber Krieg und Gewalt ist nicht nur Vergangenheit, sondern gerade auch in der heutigen Zeit,leider grausame Gegenwart.

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 Die Ansprache hielt dieses Jahr Diakon Markus Essig von der katholischen Kirchengemeinde Südwest: –Er erwähnte die wunderschönen Landschaften in Europa, Deutschland und besonders auch in unserer direkten Umgebung. Nichts zeugt mehr von Stätten der Gewaltherrschaft und der Kriege,die im letzten Jahrhundert so viel Leid unter die Menschen gebracht haben. In den frühen 20er Jahren feierte man zum ersten Mal den Volkstrauertag und gedachte den Gefallenen unter den deutschen Soldaten. Seit 1952 wird der Volkstrauertag zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Ist tatsächlich Gras über die vielen Kriegsschauplätze gewachsen, und das war`s: fragte sich Markus Essig weiter in seiner Ansprache. Nein, zum Glück wird die Erinnerung an dieses schreckliche Leid bis zum heutigen Tag hochgehalten. Es wird unter anderem deutlich zum Beispiel mit der aktuellen Diskussion um und über das neue Wasserbecken auf dem Platz der alten Synagoge, das im Grundriss der alten, 1938 von den Nazis zerstörten Synagoge nachgebildet ist. Oder die Einweihung der ersten deutsch-französischen Museums- und Gedenkstätte zum ersten Weltkrieg, die kürzlich von den Staatsoberhäuptern Macron und Steinmeier eingeweiht wurde. Auch die beiden Politiker inzwischen befreundeter Nationen, setzten bei dieser Einweihungsfeier ein sichtbares Zeichen der Erinnerungskultur–.

 

Und ganz im Kleinen, aber deshalb nicht unwichtiger, soll die alljährliche Feier auf dem Haslacher Friedhof beitragen. Umrahmt wurde auch dieses Jahr die Feier von einer großen Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug 5, einer Abordnung des Freiburger Blasorchesters und dem Gesangverein Liedertafel Haslach.

 

Zu den Klängen „des guten Kameraden“, gespielt vom Ensemble des FBO, im Beisein der Bannerträger der Liedertafel und Kolpingfamilie, legte der Vorsitzende des Lokalvereins, Markus Schupp, zusammen mit Markus Essig und Hubert Nixdorf, am Ehrendenkmal einen Kranz des Lokalvereins und der Arbeitsgemeinschaft Haslacher Vereine nieder. Markus Schupp dankte allen Mitfeiernden und Mitwirkenden. Und wie sangen doch die Sängerinnen und Sänger der Liedertafel Haslach während der Gedenkfeier: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand“. In diesem Sinne bis zum Volkstrauertag 2018.

 

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